Bubble Hash: Was steckt dahinter – und warum machen wir es selbst?
Bubble Hash gehört zu den reinsten Cannabis-Extrakten überhaupt. Wir erklären, wie es hergestellt wird, was es von anderem Hash unterscheidet – und warum wir es im Knospenclub aus unserem eigenen Erntegut herstellen.

Als wir Ende Januar unsere erste Ernte eingefahren haben, war klar: Blüten allein sind nicht das Ende der Geschichte. Aus dem geernteten Cannabis haben wir direkt im Anschluss zwei Extrakte hergestellt – Rosin und Bubble Hash. Beides Produkte, die auf dem deutschen Markt kaum in dieser Qualität zu finden sind. In diesem Artikel geht es um den Bubble Hash: was er ist, wie er entsteht, und warum die Methode so besonders ist.
Was ist Bubble Hash überhaupt?
Bubble Hash ist ein Cannabis-Extrakt, der ausschließlich aus den Trichomen der Pflanze besteht. Trichome sind die feinen, kristallinen Drüsen auf den Blüten – genau dort sitzen THC, CBD und die Terpene, die Aroma und Wirkung ausmachen.
Der Name "Bubble Hash" kommt vom Schmelzverhalten: Hochwertiger Hash bildet beim Erhitzen kleine Blasen – ein Zeichen dafür, dass kaum Pflanzenmaterial enthalten ist. Das Ziel ist immer, möglichst reine Trichome zu gewinnen, ohne Lösungsmittel, ohne Chemie.
Die Herstellung: Eiswasser, Siebe, Geduld
Die Methode ist so simpel wie arbeitsintensiv:
- - Gefriertrocknung vorbereiten – das frisch geerntete Cannabis wird eingefroren, damit die Trichome spröde werden und sich leicht lösen lassen
- - Eiswasser-Waschung – das gefrorene Material wird in eiskaltes Wasser gegeben und schonend gerührt; die Trichome lösen sich ab und sinken auf den Boden
- - Mehrfaches Sieben – das Eiswasserbad wird durch verschiedene feine Siebe (sogenannte Bubble Bags) gefiltert, von grob bis sehr fein; jedes Sieb fängt eine andere Trichomgröße auf
- - Trocknen – das gewonnene Material wird vorsichtig getrocknet, idealerweise mit einem Freeze Dryer (Gefriertrockner), um die flüchtigen Terpene zu erhalten
Der Freeze Dryer ist dabei entscheidend: Normale Lufttrocknung dauert Tage und riskiert Schimmel oder Terpenabbau. Der Gefriertrockner zieht das Wasser bei niedrigen Temperaturen direkt aus dem Material – das Ergebnis ist ein aromatisches, gleichmäßig trockenes Produkt.
Die verschiedenen Qualitätsstufen
Bubble Hash wird nach der Siebgröße in Mikron (μm) eingeteilt. Die gängigsten Siebe reichen von 25 bis 220 Mikron. Die feinen Fraktionen (typischerweise 73–120 μm) enthalten die reinsten Trichomköpfe – das ist der sogenannte Full Melt, die Königsklasse unter den Hash-Qualitäten.
Full Melt schmilzt rückstandslos – kein verbranntes Pflanzenmaterial, kein Rückstand auf der Schale. Ein guter Bubble Hash der oberen Klassen wird nach einem sechsstufigen System bewertet: 6-Star ist das Maximum und bedeutet vollständig schmelzender, nahezu reiner Trichomkopf-Hash.
Warum wir ihn selbst herstellen
Es gibt einen entscheidenden Vorteil, wenn man den gesamten Prozess von der Pflanzung bis zur Extraktion selbst kontrolliert: man kennt jede Variable.
Auf dem Schwarzmarkt weiß niemand, aus welchem Cannabis ein Hash hergestellt wurde – welche Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden, wie der Anbau aussah, ob das Material wirklich sauber ist. Selbst viele legale Extrakte im internationalen Umfeld werden aus gepressten Resten oder minderwertigen Materialien produziert.
Bei uns stammt der Bubble Hash aus denselben Blüten, die unsere Mitglieder auch als Flower erhalten: Fizzy Bubblegum, Permanent Chimera #35 und Cap Junky – geprüftes, sauberes Material, das wir selbst angebaut, geerntet und weiterverarbeitet haben. Das ist der Unterschied.
Was dich im Knospenclub erwartet
Ab Dienstag, dem 03. März, sind wir mit unserer Abgabestelle in der Ruhrstraße 47 in Hamburg-Altona geöffnet – täglich außer sonntags. Du kannst direkt vor Ort Mitglied werden (Personalausweis genügt) und im Anschluss auswählen: Blüten, Bubble Hash oder Rosin.
Wer möchte, kann sich auch schon jetzt online anmelden:
Bis bald, Euer Knospenclub-Team